Jahr: 1995

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:: Mitglieder: Rolf Hützen, Werner Danners, Karl-Heinz Hahn, Frank Elendt, Konni Fieren,
                       Hubert Hambloch, Harry Marquardt
:: Schützenkönig: Ewald und Maria Orth 
:: Zugkönig: Frank Elendt
:: Kinderkönig: Maria Hahn
:: Frauenpokal: ---

Das Schützenjahr begann am 21.01.1995 mit dem traditionellen Sebastianusfest im Festzelt an der Begegnungsstätte.

Vier Wochen nach der Jahreshauptversammlung des Vereins, trafen auch wir uns am 22.04.1995 zu unserer internen Hauptversammlung. Dabei hieß es das Schützenjahr zu planen. Die Termine fürs Grillfest und der Nikolausfeier waren schnell gefunden. Laut Satzung standen Neuwahlen des Vorstandes an. Wie vorauszusehen gab es am scheidenden Vorstand nichtszu bemängeln. Daher wurde alles beim alten gelassen. Nur Zugführer Rolf Hützen übergab die Schriftführerfunktion an Frank Elendt ab.

Ein unvergessliches Ereignis stand am 23.07.1995 auf dem Programm. Nach einer guten Organisation konnte unser Grilfest in der Grillhütte Frixheim bei sommerlichen Temperaturen seinen Lauf nehmen. Bei Klaaf, Fußballspielen, Essen und Trinken genossen wir dieses Fest. Unter anderem entpuppte sich Frank Elendt zum Werwolf. Er faszinierte die Kinder mit schauerlichen Märchen, sodass alle Kinder im kleinen Wäldchen ununterbrochen den Werwolf suchten, den Frank dort gsehen haben wollte. Noch heute ist den Kindern dieses Grillfest in bester Erinnerung.

Der 27.08.1995 war Versammlungstermin Em Höttche. Das Schützenfest vom 10.09. bis 13.09.1995 stand kurz bevor. Wir regelten die letzten Details und freuten uns auf die kommende Kirmes.
Dieses Schützenfest verlief, wie zu erwarten, reibungslos. Zum ersten Male marschierten wir mit 7 Schützen durch die Straßen unseres Doppeldorfes. Samstag schmückten wir bei Frank Elendts Eltern die Residenz und stärkten uns bei Brötchen und Getränken. Im Gartenhäuschen wurde der Schießstand aufgebaut, sodass wir am Montag den Zugkönig von der Terasse aus ermitteln konnten. Zum ersten Male saßen wir im Zelt an einem Mitteltisch, von dem man das Geschehen auf der Bühne sehr gut verfolgen kann.

 

Am Sonntag spulten wir unser Programm der Frühparade und den großen Umzug am Nachmittag sehr souverän ab. Sonntag abends rätselten wir schon darüber, wer neuer Zugkönig würde.

Umzug am Sonntag

Montag nach dem Frühschoppen und Majestätenwechsel, gingen wir geschlossen zum Nelkenweg. Frank Elendts Eltern haben uns mit Köstlichkeiten verwöhnt. Diese Menufolge ist bis heute noch einmalig. Wie das Leben so spielt, konnten wir beim anschließenden Vogelschießen feststellen. Unser neues Zugmitglied zielte am genauesten und der Vogel fiel von der Stange. Werner, Hubert und Harry lieferten sich einen langen erbitterten Kampf. Zum ersten Male erreichte die Kinderkönigswürde ein anderes Kind als eines der Hähne. Die sicherste Schützin war in diesem Jahr Maria Hahn. Werner nahm sich Volker zum Vorbild, welches sich im nächsten Jahr zeigen sollte. Da wir bei Elendts unter der überdachten Terasse saßen, merkten wir das schlechte Wetter gar nicht.

Dienstag nach der Frühparade stärkten wir uns im Zelt. Das Frühstück sevierte uns diesesmal Gabi Hambloch. Nachdem der Schützenkönig für das kommende Jahr ermittelt war, bereiteten wir uns auf den großen Umzug vor. Abends nach der Huldigung der Majestät, tanzten wir bis in den frühen Morgen.

Wieder von Frank Elendts Eltern zubereitet, gab es am Mittwochnachmittag ein nie wieder dagewesenes Fischessen beim Abschmücken. Recht schönen Dank, Herr und Frau Elendt,  für diese Energieleistung.

Ein Videoabend vom vergangegenen Schützenfest bei Marquardts am 02.10.1995 war eine zusätzliche Einlage in diesem Schützenjahr.

Die nächste Versammlung sollte einige Meilensteine in unserem Schützenzug bringen. Zur Dikussion stand die Anschaffung eines Blumenhornes, eine aufwendigere Residenz des Zugkönigs und die Zuggröße dürfte nicht mehr als 8 Personen sein. Bis zur nächsten Versammlung im kommenden Jahr sollten Meinungen und Vorschläge vorgebracht werden.

Karl-Heinz Hahn legte den Kassiererposten nieder. Somit ergab die Wahl, dass Harry Marquardt dieses Amt weiterführt. Eine weitere Verstärkung für den Zug sollte Dirk Bannert aus Anstel sein. Später stellte sich heraus, dass er doch nicht bei uns mitmarschieren wollte.


Liebevoll gepackte Tüten von Karin Hützen und Johanna Marquardt fanden bei den Kindern großes Interesse. Der Anlass war das Erscheinen des Nikolaus (Schramm) am 02.12.1995 in der Gaststätte Hahn in Evinghoven. Dieses Fest sollte der letzte Höhepunkt in diesem Jahr gewesen sein.

Karl-Heinz Hahn