Jahr: 1996

Menu

:: Mitglieder: Rolf Hützen, Werner Danners, Karl-Heinz Hahn, Frank Elendt, Konni Fieren,
                      Hubert Hambloch, Harry Marquardt
:: Schützenkönig: Wilhelm und Nicole Cremer
:: Zugkönig: Harry Marquardt
:: Kinderkönig: Martin Hahn
:: Frauenpokal: Annette Hahn

Im Jahre 1996 begannen wir mit dem Sebastianusfest am 20.01.1996 unser Schützenjahr im Festzelt an der Begegnungsstätte.
Unser Zugführer Rolf Hützen  lud alle zur Jahreshauptversammlung am 23.03.96 ein. Bei dieser Versammlung suchten wir nach Alternativen für den Schützenbiwak. Wir wollten nicht wie die Jahre zuvor die Hüpfburg betreuen. Ferner entschieden wir uns für die Anschaffung eines Blumenhorns. Ein weiterer gravierender Beschluss war die Ermittlung des Zugkönigs. Ab diesem Jahr wurde auf Karten geschossen. Der Vorschlag zur Errichtung einer Burg beim Zugkönig  von Hubert Hambloch  wurde auf einen späteren Zeitpunkt vertagt. Des weiteren erlaubte es die Zugkasse, die ersten Utensilien anzuschaffen. Wir entschieden uns für 2 Bierzeltgarnituren. Der nächste Versammlungstermin wurde ebenfalls festgelegt, damit unser Grillfest geplant werden konnte.

Im April feierte Annette in der Begegnungsstätte ihren 40 ten Geburtstag. Ein ausgedehnter Frühschoppen zog sich bis in die frühen Abendstunden.

Am 11.05.1996 trafen wir uns im Stammlokal Em Höttche um den Kassenbericht abzusegnen sowie den Schützenbiwak zu organisieren und vor allen Dingen den Ablauf des Grillfestes festzulegen.

Zum ersten Male nahmen wir geschlossen an der Fronleichnamsprozession teil. Nach der Prozession belohnte uns der Schützenvorstand mit einigen Bruderbieren beim Pfarrfest.

Elf Tage später am 15.06.96 trafen wir uns zum Grillfest bei Werner und Elli. Liebevoll von den beiden hergerichtet, ließen wir uns die Sonne auf den Kopf scheinen und genossen Getränke und das Grillgut. Für die Kinder bruzelten wir Hamburger. Ein sehr schöner Nachmittag mit viel Gesprächsstoff und Spass an der Freude neigte sich gegen 20.00 Uhr dem Ende entgegen.

Ende August versammelten wir uns zur dritten Zusammenkunft Em Höttche. Bei diesem Treffen übernahm Frank Elendt die Verantwortung für das Blumenhorn und wurde zum ersten Blumenhornträger ernannt. Weitere Punkte waren natürlich der Ablauf des Schützenfestes und den folgenden Obersteherenabend.
Von diesem Tage an fieberten wir alle dem 07.09.1996 bis 10.09.1996, unserem Schützenfest entgegen.

Natürlich wollten wir dazu beitragen, dass unser Schützenkönigspaar Wilhelm und Nicole Cremer eine gelungene Amtszeit haben.

Samstag Morgen fanden wir uns bei Harry Marquardt zum Schmücken der Residenz ein. Nach getaner Arbeit stärkten wir uns bei Brötchen und Bier, bevor wir von dannen zogen.
Abends 18:30 Uhr, Fackelzug zum Präsidenten, Pastor Brendgen  und anschließend zur Totenehrung ans Denkmal. Nach einer ergreifenden Rede des Präsidenten Hinsen und dem großen Zapfenstreich, marschierten wir ins Festzelt. Im Laufe des Abends bekam die Schützenmajestät Wilhelm Cremer den Beinamen „Kaiser Wilhelm. Wie die Jahre zuvor war die Nacht mal wieder ziemlich kurz.
Nichts destotrotz waren alle pünktlich und frisch beim Antreten am Sonntagmorgen. Nach dem Kirchgang begrüßte uns und das Publikum am Straßenrand Oberst Martin Becker mit freundlichen Worten. Nach der Frontabnahme folgte die Parade zu Ehren des sympathischen Königspaares. Im Festzelt präsentierte sich Wilhelm Cremer zur Überraschung aller mit einem Kaiser Wilhelm Helm. Ein gemütlicher Frühschoppen mit Begleitmusik endete gegen 12:30 Uhr.

Der Höhepunkt folgte um 15:00 Uhr mit dem großen Umzug. Das ganze Doppeldorf konnte unser schönes Blumenhorn bestaunen. Frank Elendt und Hubert Hambloch wechselten sich während des eineinhalbsündigen Marsches ab. Eine riesige Menschenmenge am Denkmal sorgte für das richtige Ambiente einer Festtagsparade. Ergreifend marschierten alle Kapellen mit Blumenhörnern und Fahnen an der Majestät vorbei. Anschließend folgte die Königsparade aller Züge. Sonntagabend tanzten wir wieder im Festzelt. Mit von der Partie wie alle Jahre, die Abordnungen der umliegenden Schützenvereine.

Montagmorgen holten wir die alte und neue Majestät ab. Gegen 12:00 Uhr erfolgt der offizielle Wechsel des Königssilbers. Nach Silberwechsel und allerlei Ehrungen wechselten wir unser Quartier und zogen nach Marquardts. Johanna hatte ein reichhaltiges Menu aufgetischt, sodass wir gestärkt den neuen Zugkönig ermitteln konnten. Zum ersten Male ermittelten die Damen des Zuges ebenfalls eine Königin. Die treffsicherste war in diesem Jahr Annette Hahn. Wie Zufälle so spielen, traf Martin Hahn auch in diesem Jahr am besten und schlug Janine Hützen um einen Ring. Anschließend fanden sich die Männer auf dem von Harry hergerichteten Schießstand ein. Endlich nach fünf erfolglosen Jahren wurde Werner Danners unser neuer Zugkönig für das Jahr 1997.
Nach diesem Stress erholten wir uns sehr gut in Marquardts Laube.

Dienstag nach dem Kirchgang frühstückten wir wie üblich im Zelt. Heidi Fieren verwöhnte uns mit Schnittchen, Gurken, Frikadellen und alles was zu einem ergiebigen Frühstück gehört.
Ein langer Frühschoppen endete nach dem Ehrentanz des neuen Kronprinzen. Ein aufgefrischtes Blumenhorn trugen wir beim Nachmittagsumzug durch unser Doppeldorf. Frank Elendt durfte diese schöne Horn bei der Blumenparade und der Zugparade dem zahlreich erschienenen
Publikum vorstellen. Leider endete unser Schützenfest wieder sehr schnell mit dem abschließenden Krönungsball. Unsere Offiziere Rolf Hützen und Werner Danners übermittelten nach tollem Stechschritt zur Bühne dem jungen Königspaar die besten Wünsche unseres Zuges.

Mittwoch nachmittag, endlich ausgeschlafen, schmückten wir bei Harry Maquardt ab und ließen uns Rollmops und Brathering munden.

Eine weitere Premiere stand bevor, denn am 25.10.1996 trafen wir uns alle in Zons bei Frank zu einer außerordentlichen Versammlung  mit Frauen. Leider kamen wir zu keinem fruchtbaren Ergebnis. Es sollte sich herausstellen, dass die Meinungen der Frauen in Zukunft bei unseren üblichen Versammlungen entscheidend mitwirken.

Bevor das Schützenjahr endete, hatten wir unseren ersten Austritt zu vermelden. Hubert Hambloch fühlte sich in unserer Gemeinschaft nicht mehr wohl und trat aus dem Schützenzug aus.

Am 14. Dezember bescherte der Nikolaus (Herr Ladentin) den Kindern aufmunternde Worte und eine Tüte mit Süßigkeiten. In diesem Jahr testeten wir die unser Wachlokal Em Höttche für die Weihnachtsfeier. Wir alle wünschten uns zum Schluss Frohe Weihnachten und alles Gute im Neuen Jahr und dass unsere Kameradschaft halten möge.

 

 

Karl-Heinz Hahn