Jahr: 1997

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:: Mitglieder: Rolf Hützen, Werner Danners, Karl-Heinz Hahn, Frank Elendt, Konni Fieren, Harry Marquardt
:: Schützenkönig: Viktor und Nicole Kern
:: Zugkönig: Werner Danners
:: Kinderkönig: Martin Hahn
:: Frauenpokal: Johanna Marquardt

Das Jahr 1997 begann am 05.01.1997 für einige Zugmitglieder mit dem traditionellen Brezelschießen in der Begegnungsstätte.

14 Tage später trafen wir uns am 18.01.1997 zum Patronatsfest des Heiligen Sebastianus an der Begegnungsstätte ein. Im Anschluss an den Kirchgang erlebten wir einen unbeschwerten Tanzabend. 

Unser Zugführer lud uns zur ersten Verammlung am 18.02.1997 ins Höttche ein. Ein großes Thema war die Anschaffung eines eigenen Blumenhorns. Ferner diskutierten wir über den geplanten neuen Schützenplatz an der verlängerten Wyckgasse. Einige kritische Anmerkungen zum Verhalten einiger Zugkameraden wurde ebenfalls heftig diskutiert. Wie immer wurde der Kassierer für die korrekte Buchführung entlastet.

Erste Vorgespräche führten wir zum bevorstehenden Grillfest und der Termin der Nilolausfeier wurde ermittelt. So konnte das Schützenjahr 1997 beginnen.
Wie jedes Jahr veranstaltete die Jungschützenabteilung ihr Maifest, bei dem natürlich unser Zug wieder stark vertreten war.

Am 17.05.1997 trafen wir uns wieder Em Hötche um die letzten Feinheiten des bevorstehenden Grillfestes bei Rolf zu klären. Ferner schlossen wir das Thema Blumenhorn endgültig ab, mit dem Beschluss, ein eigenes uns anzuschaffen. Wieder wurde an alle zur Teilnahme an der Fronleichnamsprozession appelliert.

Das erste Highlight für die ganze Familie war das wieder bei herrlichstem Wetter stattfindende Grillfest bei Rolf. Die Kinder tobten im riesigen Garten und die Eltern tauschten Anekdoten und Gerüchte auf der geräumigen Terrasse aus.

Fast war es nach der Sommerpause wieder soweit. Das kommende Schützenfest stand bevor. Grund genug für eine weitere Versammlung Em Höttche am 09.08.1997. Langsam stellte sich schon Routine bei der Organisation des Schützenfestes ein.
Doch bevor wir unser Schützenfest feiern konnten, schob Johanna Marquardt in der Begegnungsstätte einen wichtigen Termin dazwischen. Wir feierten mit ihrer Nachbarschaft, Verwandten und Freunden einen rauschenden 40 ten Geburtstag.

Es sollte ein unvergessliches Schützenfest für Werner Danners als Zugkönig und dem jungen Schützenkönigspaar Viktor und Nicole Kern werden.

Samstagvormittag wurde bei Werner Danners geschmückt und das weitere Vorgehen zum Ablauf des Schützenfestes nochmals durchgesprochen. Nach dem Fackelzug zogen wir in unseren schönen Strickjacken ins Zelt ein und verlebten einen sehr langen Tanzabend.

Sonntag früh, noch etwas müde, aber trotzdem voller Anspannung, feierten wir Gottesdienst in der Kirche oder in der benachbarten Moschee. Im Anschluss daran folgte die erste Parade des Schützenfestes. Nach der Parade erwarteten uns die Frauen und Kinder schon im Zelt zum gemütlichen, musikalischen Frühschoppen.


Am Nachmittag dann endlich einer der Höhepunkte. Der große Umzug mit unserem eigenen Blumenhorn, welches Frank Elendt hat in Zons stecken lassen. Die Blumenparade war wieder einmal ein Augenschmaus, bevor unsere Truppe eine fantastische Parade dem Publikum präsentierte.
Am Montag konnten wir etwas länger ausruhen. Um 09:30 Uhr trafen wir uns, die alte Majestät abzuholen, um den Silberwechsel vorzunehmen. 

In diesem Jahr wurde Karl-Heinz Hahn mit der Sebastianusanstecknadel für 25 Jahre Mitgliedschaft ausgezeichnet. Im Anschluss an eine ganze Reihe Ehrungen verdienter Schützen und auch Zügen zogen wir sehr hungrig nach Danners. Elli weiß genau was hungrige Mäuler gebrauchen. So aßen wir uns alle kräftig satt bevor das Schießen begann. Zum ersten Male wußten die Männer schon vorher wer neuer Zugkönig ist. Wir beschlossen nämlich, dass unser Konni Fieren der einzige im Zug istz, der noch kein Zugkönig war. Somit schossen die Männer auf Karten, die nur mit Konnis Namen versehen waren.

Die Kinder ermittelten wieder ihtren Kinderkönig. Es ist immer wieder faszinierend, mit welchem Eifer und welcher Spannung die Kleinen bei der Sache sind. Nach einem langen Nachmittag zogen wir uns später nach Hause zurück.

Der Dienstag Morgen begann wieder mit dem multikulturellen Kirchgang in der Kirche oder .....
Im Anschluss des Kirchganges und der Frühparade wurde im Zelt der neue Kronprinz der Bruderschaft ermittelt. Nach langem Kampf holte sich Werner Bauer diese Würde. Dieses spannende Schießen wurde durch das sehr üppige Frühstück von Johanna Marquardt abgerundet. Nach dem Ehrentanz der Majestäten gingen alle nach Hause, sich für den zweiten großen Umzug vorzubereiten.

Nach einer wieder glanzvoll durchgeführten Parade wollten sich alle zu Hause für den Krönungsabend frisch machen.


Dies gelang leider nicht allen, da auf der Sebastianusstraße, bedingt durch einen Wasserrohrbruch, kein Wasser im Dorf zur Verfügung stand.
Trotz dieses Missstandes ließen wir uns die Laune beim Krönungsball nicht versauern und hatten wieder Spass bis in den Morgen hinein.

Leider hatten wir wieder Mittwoch  und das bedeutet Abschied nehmen von einem rundum gelungenen Schützenfest. Liebreich von zubereiteten Fisch und Dampfkartoffel machten uns den Ausklang des Schützenfestes erträglich.

6 Wochen später lud unser Zugführer zu einer weiteren Versammlung ein. Wieder wurde bei dem letzten Treffen des Jahres über die Weihnachtsfeier Em Höttche gesprochen. Zum zweiten entschlossen wir uns Robert Zündorff bei unserer Weihnachtsfeier kennenzulernen. Rolf hatte ihn angesprochen, ob er nicht unseren Zug verstärken möchte. Es sollte sich zeigen, dass wir einen sehr engagierten,  neuen Zugkameraden bekommen sollten. Mit seiner Partnerin Karin und Tochter Svenja nahmen sie an unserer Weihnachtsfeier teil.


Wie bereits erwähnt feierten wir mit dem Nikolaus Ladentin Em Höttche, unserem Vereinslokal.
Nach einem kräftigen Essen, ob Schnitzel, Würstchen oder Schörreskarr, gingen alle zufrieden nach Hause. Besonders glücklich waren die Kinder, die natürlich vom Nikolaus wieder eine Tüte mit Leckereien bekamen. So steuerten wir mit einem Mann zusätzlicher Verstärkung das kommende Schützenjahr an.

Karl-Heinz Hahn