Jahr: 1998

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:: Mitglieder: Rolf Hützen, Karl-Heinz Hahn, Frank Elendt, Harry Marquardt, Robert Zündorff
:: Schützenkönig: Werner + Josi Bauer 
:: Zugkönig: Karl-Heinz Hahn 
:: Kinderkönig: Martin Hahn 
:: Frauenkönigin: Annette Hahn

1998 war das Jahr der Turbolenzen. Wir begannen wieder mit dem Sebastianusfest und hatten erstmalig in der Begegnungsstätte die Möglichkeit zum Tanzen. Wir stellten schnell fest, dass diese Atmosphäre schon angenehmer war, als in einem halb besetzten Zelt.
Am 07.03.1998 bestellte uns Rolf Hützen zur Jahreshauptversammlung ins Höttche. Nach einem sauber geführten Kassenbuch stimmte uns der Bestand der Zugkasse freundlich. Wir beschlossen ein Gestell fürs Blumenhorn anzuschaffen. Ferner schafften wir uns im laufenden Jahr ein großes Zelt an. Somit hatten wir 4 Patyzeltgarnituren mit Sitzauflagen und ein Zelt. Als weiteres beschlossen wir die Anschaffung neuer Krawatten.
Ein trauriger Anlass war die Auswanderung der Familie Danners nach Ungarn. So ergab sich die Neuwahl eines Flügelleutnants. Die Wahl fiel auf Harry Marquardt.

In diesem Jahr sollten sich fast alle Festiviäten bei Karl-Heinz Hahn abspielen.
Es begann am 16.05.1998 mit dem Grillfest. Bei herrlichem Wetter konnten die Kinder draußen spielen und toben. Die Eltern hatten von der Terrasse aus alles unter Kontrolle und vor allen Dingen viel Gesprächsstoff. Dafür sorgte ein Brief von Konni Fieren, der ebenfalls aus dem Schützenzug austrat. Er konnte aus beruflichen Gründen leider nur an den Umzügen teilnehmen, welches zu einigen Irritationen und Diskussionen inner- und außerhalb des Zuges führte. Diesbezüglich zog er die Konsequenz daraus. Resultat war die Wahl eines neuen Zugkönigs für das laufende Jahr. Karl-Heinz Hahn erklärte sich bereit, diese Aufgabe zu übernehmen.

Einige Wochen später löste Annette ihrem Kaffeeklatsch als Frauenpokalgewinnerin ein.

Die vorbereitende Versammlung zum Schützenfest fand in diesem Jahr bei Karl-Heinz Hahn statt. Die Themen bezogen sich auf den Ablauf des Schützenfestes und die bevorstehende Geburtstagsfeier von Karl-Heinz Hahn.

Am 06.09.1998 weihten wir unser neues Zelt ein. Bei schönem Spätsommerwetter verlebten wir eine harmonische 40 Jahre Geburtstagsfeier in Hahns Garten.

Nun war es aber endlich wieder soweit. Unser Zug auf mitterweile 5 Mann geschrumpft, versammelte sich Samstag vormittag bei Karl-Heinz zum Schmücken. Nachdem die Artellerie
Uns besucht hatte, bereiteten wir uns auf den Fackelzug vor. Um 18:30 Uhr holten wir den Präsidenten Hinsen ab. Nach der Totenehrung am Denkmal zogen wir ins Zelt und amüsierten uns bis spät in die Nacht. Das erste Schützenfest für Robert Zündorff entflammte bei ihm pure Lust auf Schützenwesen. Sein Engagement sollte sich am Montag auszahlen. Doch zuvor hatten wir noch einen anstrengenden, aber sehr schönen Sonntag vor uns. Die Messe als Programmstart, die Frühparade mit anschließendem musikalischen Frühschoppen und der heiß erwartete große Umzug mit Blumenparade und Majestätenparade raubten uns viele Kräfte. Aber es ist immer wieder ein tolles Erlebnis. Abends im Zelt besuchten uns wieder viele Nachbarvereine. Eine nicht solange Nacht wie tags zuvor beendete den Sonntag.

Montag früh trafen wir uns um 09:30 Uhr an der Begegnungsstätte um die Majestäten abzuholen. Für das scheidende Königspaar Viktor und Nicole Kern muss es ein wehmütiger Abschied gewesen sein, als das sympathische neue Königspaar Werner und Josi Bauer inthronisiert wurden. Nach weiteren Ehrungen verdienter Schützen, Werner Danners wäre in diesem Jahr ebenfalls 25 Jahre aktiver Schütze gewesen, begaben wir uns am Ende des Frühschoppens nach Hahns. Annette hatte ein reichhaltiges Menu zurechtgezaubert, sodass wir alle gut gesättigt zum Schießen des neuen Zugkönigs nach draussen gingen. Leider war in diesem Jahr vom Sonnenkönig Karl-Heinz nichts zu merken. Es war regnerisch aber nicht sehr kalt. So saßen die Männer draußen auf der Terasse und die Frauen klönten im Haus. Die Kinder konnten sich im Keller austoben.

Wie schon angedeutet hieß nach langem Kampf unser Zugkönig 1999 Robert Zündorff. Diese Freudensprünge werden wohl unvergesslich bleiben, zumal seine Tochter Svenja auch noch Kinderkönigin wurde. Wieder einmal schoß Annette bei den Frauen am besten und holte den Frauenpokal.

Abends gegen 20:00 Uhr zeigten sich die ersten Verschleisserscheinungen  und die Familien zogen nach Hause.

Dienstagmorgen ist wieder multikultureller Gottesdienst in der Kirche oder in der Moscheee. Nach der Frühparade war unser Tisch im Zelt mit allerlei Köstlichkeiten, von Karin Hützen zubereitet, reichlich gedeckt. Brötchen, Gurken, Käse und Salziges ließen wir uns die folgenden Stunden bei Musik munden. Ein neuer Kronprinz wurde ermittelt und dieser musste zuerst noch auf seine bei der Arbeit befindlichen Gattin warten. Endlich konnte das sympathische Kronprinzenpaar Otto und Helga Esser ihren Ehrentanz vorführen. Anschließend verabschiedeten wir uns kurz nach Hause, um pünktlich beim zweiten Höhepunkt des Schützenfestes anzutreten. In Sternaufstellung zogen wieder ca 450 Schützen durch unser Doppeldorf mit einer letzten Blumenparade. Die Zugparade ließ noch einmal bei allen den Puls höherschlagen, aber es wäre nicht nötig bei dieser Präzision der Parade. Nur unser Zugführer und Leutnant hatten beim Krönungsball noch eine ehrenvolle Aufgabe. Sie überbrachten für das Königsjahr die besten Wünsche unseres Zuges im Stechschritt. Eine lange Nacht mit Musik für jeden beschloss unser Schützenfest.

Drei Tage später fand anstatt des Oberstehrenabends eine Zugkönigehrung statt. Trauriger Anlass war der Tod unseres Oberst Martin Becker. Seine Nachfolge trat Hans-Heinrich Bongartz an.

 

Zur letzten Versammlung des Jahres trafen wir uns Em Höttche. Es galt die Weihnachtsfeier im selben Lokal zu organisieren.

Elli organisierte wieder unseren bewährten Nikolaus, sodass unsere Jugend am 12.12.1998 wieder voller Spannung auf ihn wartete. Er hatte wie immer nette Worte für unsere Kleinen übrig. Zudem überreichte er jedem Kleinkind eine Tüte mit Süßem.
Gegen 21:00 Uhr endete nicht nur unsere Nikolausfeier, sondern auch unser bewegtes Schützenjahr.

 

Karl-Heinz Hahn