Jahr: 1999

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:: Mitglieder: Rolf Hützen, Karl-Heinz Hahn, Frank Elendt, Harry Marquardt, Robert Zündorff
:: Schützenkönig: Otto + Helga Esser 
:: Zugkönig:
Robert Zündorff  
:: Kinderkönig:
Svenja Zündorff  
:: Frauenpokal:
Annette Hahn


Am ersten Sonntag des neuen Jahres trafen sich einige Zugkollegen beim traditionellen Brezelschießen. Frank räumte in diesem Jahr kräftig ab. Zwei Wochen später fand das Sebastianusfest in der Begegnungsstätte statt. Tanzen, Essen und Trinken war wieder einmal super organisiert, sodass ein unbeschwerter Abend schnell verging.

Unsere erste Mitgliederversammlung am 6. Februar konnte leider mangels Masse nicht stattfinden. So trafen wir uns am21.03.1999 Em Höttche. Ein neuer Schriftführer wurde gewählt. Robert Zündorff fühlt sich jetzt dafür verantwortlich. Harry Marquardt wurde als Kassenführer weiter bestätigt. Harry hortet das Geld so gut, dass wir alle über einen schönen Bestand staunten. Nach diesen Formalitäten regelten wir den Ablauf unseres Grillfestes, welches in diesem Jahr bei Harry Marquardt stattfand. Wie immer übernimmt jeder einen Part zur Beschaffung der Utensilien. Die Frauen organisieren selbständig die Vielfalt der Beilagen.

Am 05.06.1999 fanden wir uns im Garten von Marquardts ein. Zwei Zuginteressenten von der Zollstrasse waren zum Kennenlernen ebenfalls eingetroffen. Nach mehrstündigen Unterhaltungen, Diskussionen und Dorfverzäll, zogen wir zufrieden und satt nach Hause. Die beiden Interessenten sagten aber später bei Rolf ab.

Jedes Jahr im August planen wir auf einer weiteren Versammlung Em Höttche unser bevorstehendes Schützenfest. Durch unsere Routine der letzten Jahre hatten wir alles Organisatorische sehr schnell im Sack und konnten noch ein wenig über andere Dinge quatschen.

4 Wochen später war es denn so weit.
Ein sehr amüsantes Schmücken bei Robert Zündorff war angesagt. Wir hatten kommunikative Unterstützung von Franz Lintermann, der uns oft vom Arbeiten abhielt. Da er der Meinung war, dass wir zu wenig Lampen am Haus haben, entschloss er sich spontan bei Leufgen in Rommerskirchen eine neue Lichterkette zu besorgen. Diese Lichterkette ist nun in Zugbesitz.
Nachdem die Residenz geschmückt und die Artelleri ihr Stelldichein beendet hatten, gingen alle nach Hause. Um 18:30 Uhr folgte der Fackelzug mit Totenehrung am Denkmal. Anschließend zogen wir ins Zelt und feierten wieder einmal sehr ergiebig.

 


Sonntagmorgen zogen wir mit einem stolzen Zugkönig Robert und einem imposanten Blumenhorn, von Frank und Robert getragen, durch unser Altdorf. Nach Frühparade und Frühschoppen, stärkten wir uns zu Hause beim Mittagessen. Nach kurzer Ruhepause fand der große Umzug statt. Wieder einmal präsentierten wir uns von der besten Seite und hatten viel Freude während des langen Marsches. Prächtig wieder einmal die Blumenhorn-, Fahnen- und Musikkapellenparade. Den Abend verbrachten wir mit den Gastvereinen aus Eckum, Anstel und Frixheim im Festzelt.

Montag hieß für das Schützenkönigspaar Abschied zu nehmen und natürlich auch für unseren engagierten und Freude ausstrahlenden Zugkönig Robert, oder etwa doch nicht. Der sehr lange Frühschoppen endete mit dem Marsch u8nseres Zuges zur Zollstraße. Karin hatte eine sehr leckere Suppe für uns bereit. Im großen Partiezelt genossen wir Speisen, Getränke und Klaaf.
Nun war es wieder soweit die neuen Majestäten auszuschhießen. Bei den Frauen sicherte sich Annette die Würde der Damenkönigin. Bei den Kindern gab es einen hauchdünnen Sieg für Martin Hahn, der im Stechen den Pokal eroberte. Bei den Männern wurde ein Versammlungsbeschluss aufgehoben, sodass nicht mehr 3 Jahre gewartet werden muss. So war der Weg frei für Robert, der vor lauter Begeisterung unbedingt Milleniumskönig werden wollte. Es kamm wie es kommen musste. Robert wurde wieder Zugkönig und sein sehnlichster Wunsch im Jahrtausendwechsel König zu sein wurde wahr.

Der Dienstag verlief sehr ruhig mit Kirchgang, Frühschoppen und das Ermitteln der neuen Schützenmajestät. Welch eine Freude bei Wigbert und Susanne Maak als Kronprinzenpaar.
Ab 17.00 Uhr machten wir uns zum zweiten großen Umzug auf den Weg. Wieder bestaunten viele Zuschauer den großen Umzug mit ca 450 Schützen. Der Krönungsabend für Otto und Helga Esser wird wohl für beide unvergesslich bleiben.

Mittwoch nachmittag fragten wir uns, ob wir die Residenz einfach stehen lassen sollten, weil wir dann im Folgejahr nicht mehr zu Schmücken bräuchten. Nochmals mit viel Gesprächstoff übers Dorfgeschehen und Fischessen von Karin schön hergerichtet, beendeten wir unser diesjähriges Schützenfest. 4 Tage später wurde unser Zugkönig Robert beim Oberstehrenabend ausgezeichnet. Die Urkunde als Zugkönig ist eine tolle Erinnerung für jeden Schützen.
Am 23.10.1999 versammelten sich Frank, Rolf, Robert, Harry, Annette, Carmen, und Karl-Heinz, die Weihnachtsfeier am 04.12.1999 zu organisieren. Wir wollten für alle Geschmacksrichtungen etwas ideales finden. So teilten wir uns auf eine Räumlichkeit für 20 Personen zu finden. Zur Debatte stand das neue Kinocenter in Dormagen, Montanushof mit Bowlingbahn, Pizzeria oder Kegelbahn im Kühlen Grunde.
 

Es sollte sich die Kegelbahn herauskristallisieren, sodass Robert den Inhabern vom Kühlen Grunde den Zuschlag gab. Frank stellte seine Vielseitigkeit unter Beweis, dass er nicht nur ein Werwof sein kann, sondern auch als Nikolaus eine hervorragende Rolle spielen kann. Er fesselte die Kleinkinder Svenja Zündorff, Matthias Elendt und Lisa-Marie Stamm mit seinen wortgewaltigen Ausführungen. Die Kinder waren erstaunt, was der Nikolaus alles über sie zu berichten wusste. Die obligatorische Tüten für die Kleinkinder wurden von Elke und Andrea Stamm gepackt. Zum Kennenlernen stellte sich Andreas, Andrea und Lisa-Marie Stamm bei uns vor.  Somit hatten wir für das Schützenjahr 2000, welches ein sehr ereignisreiches werden sollte, einen Zugang zu vermelden. Oder sollte es weitere Überraschungen geben?

 

Karl-Heinz Hahn