Jahr: 2001

Menu

:: Mitglieder: Werner Danners, Karl-Heinz Hahn, Frank Elendt, Harry Marquardt, Robert Zündorff,
                       Andreas Stamm
:: Schützenkönig:  Josef und Gerti Brüggen
:: Zugkönig:  Frank Elendt
:: Kinderkönig: Martin Hahn
:: Frauenpokal:  Andrea Stamm

In der Begegnungsstätte zum Sebastianusfest  starteten wir in die neue Schützensaison 2001. Die Jahresendzahl 1 bedeutet für uns einen runden Geburtstag.
 
Somit stand unser Aschützenjahr im Zeichen des 10-jahrigen Zugbestehens. Grund genug bei der ersten Versammlung am 17.02.2001 zu beschließen, wie das Jahr verlaufen soll. Es sprudelte von Ideen der möglichen Aktivitäten.

Beschlossen hatten wir eine Schifffahrt nach Königswinter zum Drachenfels mit den kompletten Familien. Jedes Zugmitglied sollte Taschengeld erhalten, Zug-und Schiff bezahlte die Zugkasse. Eine lange Versammlung Em Höttche endete mit Einigkeit.

Harry Marquardt erkundigte sich über den möglichen Ablauf und ermittelte in den Folgemonaten, bis zur nächsten Versammlung bei Karl-Heinz Hahn, die Kosten.
Gut vorbereitet erstattete Harry am 28.04.2001 Bericht und wir segneten gemeinsam die Drachenfesfahrt ab. Im Anschluss daran, sprachen wir über den Ablauf des Grillfestes bei Andreas Stamm. Jeder übernahm wie üblich eine Aufgabe, sodass das Fest am 30.06.2001 stattfinden konnte.

Im riesigen Garten bei Stamms war das Schützenzelt aufgebaut. Wir konnten wieder einmal von Glück sprechen, dass wir diese Anschaffung des Zeltes getätigt haben. Es goss nämlich in Strömen, was uns aber von der guten Laune und hervorragendem Essen nicht abhalten konnte. Zum zweiten Male hintereinander hatten wir ein verregnetes Grillfest. Bei diesem Grillfest verteilte Harry die Informationen zu unserer Jubiläumsfahrt nach Königswinter.
Folgende Seite zeigt die gute Vorbereitung unseres Zugkollegen Harry Marquardt.


Bei wunderschönem Wetter unter Einhaltung des Zeitplanes, starteten wir zu einem erlebnisreichen Jubiläumsausflug zum Drachenfels. An unsere Zugfahrt nach Köln, schloss sich eine mehrstündige Fahrt mit dem Schiff nach Königswinter an. Ein kleiner Spaziergang durch den Ort, verspürten wir großen Hunger, den wir in einer gemütlichen Kneipe stillten. Gut gesättigt und die Sonnenbrille wieder aufgezogen steuerten wir einen weiteren Höhepunkt entgegen. Mit einer kleinen Eisenbahn fuhren wir zum denkwürdigen Drachenfels hinauf. Dort hatten wir eine hervorragende Aussicht über das Rheintal. Wieder eine kurze Rast bei Kaffee und Kuchen oder einem weiteren Spaziergang, begaben wir uns auf den Rückweg. An der Anlegestelle des Rheindampfers, schossen wir einige Fotos, bevor die Heimreise angetreten wurde. In Köln angekommen, trennten sich unsere Wege, da einige schon früher nach Hause mussten. Auf dem Alter Markt ließen wir uns noch ein leckeres Kölsch schmecken und gingen zum Bahnhof. Dort trafen wir unsere Zugkollegen wieder, die etwas früher hätten fahren müssen. Doch der vorherige Zug wurde knapp verpasst. So fuhren alle gemeinsam nach Hause und träumten von einem unvergesslichen Tag nur leider ohne die erkrankte Familie Stamm.

Drei Wochen später hatten wir unser tradtionelles Schützenfest.
Zu Ehren unseres Zugkönigs schmückten wir Samstagmorgen die Residenz auf der Bachstraße. Auf der Bachstraße soll es eine gute Nachbarschaft geben, heißt es im Dorf. Da die Wetterlage nicht besonders aussah, räumte ein Nachbar von Frank seine Garage, in der wir die Schützenfesttage verbringen durften. Ganz tolle Sache, denn diese Garage wurde wirklich benötigt.

Pünktlich um 11:00 Uhr begannen wir mit dem Schmücken, damit die Artellerie eine komplette Residenz bei ihrer Zugkönigehrung vorfinden konnte. Elke versorgte uns prächtig mit Getränken und Brötchen.

Samstagabend beidurchwachsenem aber trockenem Wetter zogen wir mit Fackeln unsere Repräsentanten abholen, bevor unser Brudermeister bei der Gefallenenehrung mahnende Worte an die Schützen und Bevölkerung richtete. Nach der Nationlhymne zogen wir ins Zelt.
Wieder einmal brechend voll war unser Zelt. Samstagabend ist ein über die Ortsgrenzen hinweg bekannter Tanzabend.
Schlaftrunken aber voller Elan traten wir vollzählig am Sonntagmorgen an. Nach dem Gottesdienst in der Kirche oder Moschee begrüsste uns Oberst Bongartz und bat zur Frühparade. Anschließend stärkten wir uns beim Frühschoppen im Zelt.

Pünktlich um 15:00 Uhr, natürlich war es schönes Wetter, Marschierten wir durch unser Doppeldorf. Voller Stolz trugen Andreas und Robert das von vielen Zuschauern bewunderte Blumenhorn. Im Anschluss an die Parade wurde am Denkmal wieder ein Zugfoto geschossen. Nun hatten wir bis 20:00 Uhr Pause, bevor ein weiterer Tanzabend mit Fahnenschwenkereinlage folgte.

Am Montagmorgen holten wir von der Begegnungsstätte aus startend,  das alte und und neue Königspaar ab. Leider regnete es etwas als wir in Richtung Zelt zur Königssilberübergabe marschierten. Unter großem Beifall verabschiedeten wir das alte Königspaar. Eine besondere Ehre wurde Werner Danners beschert, indem Brudermeister Fünger ihn für 25 Jahre Mitgliedrschaft auszeichnete.

Direkt im Anschluss daran hatte Elke zum Mittagessen geladen. Da wir in diesem Jahr früh aus dem Zelt gingen und die Ehrungen noch nicht beendet waren, erhielten wir vom Vorstand einen „Rüffel“, das wir in Zukunft bis zum Ende im Zelt bleiben sollten. Dies befolgten wir natürlich im Folgejahr. Unter Schauerwetter, aber trocken in der Garage sitzend, verlebten wir einen harmonischen Nachmittag. Voller Spannung, nach den Schießwettbewerben wurden Damenkönigin Annette Hahn, Kinderkönig wurde Martin Marquardt und Vater Harry machte es bei den Männern serinem Sohn nach. Somit war Harry Marquardt zum zweiten Male Zugkönig von Frei weg.

Der Dienstagmorgen begann wie amVortag mit dem Antreten an der Begegnungstätte. Unser erster Gang führte uns in die Kirchew oder für Nichtchristen in die Moschee. Im Anschluss daran begrüßte unser Oberst sein Regiment und die Schulkinder, sowie einige Besucher der Frühparade. Von der Frühparade aus begaben wir uns zum Frühstücken ins Festzelt. Eine deftige Brotzeit, von Andrea Stamm vorbereitet, ließ einen gemütlichen Frühschoppen folgen.
Die Spannung im Zelt näherte sich dem Höhepunkt des Dienstagmorgen. Haben sich Schützenzüge gefunden, die für das nächste Jahr den König der Bruderschaft stellen? Erleichtert konnte der Brudermeister Johannes Fünger Bewerber verkünden. Nach hartem Kampf hat Udo Busse mit Ehefrau Kasia die Kronprinzenwürde errungen. Somit stellt unser Regiment für das kommende Jahr wieder einen sympathischen König. Nach den Ehrentänzen im Zelt verabschiedeten wir uns, damit wir pünktlich um 16:45 Uhr am Denkmal zum Antreten erscheinen konnten. Das aufgefrischte Blumenhorn wurde wieder stolz durchs Doppeldorf getragen. Es folgte die Blumenhornparade und die letzte Schützenparade für dieses Jahr.
Nach einem kurzen Bier im Zelt, machten wir uns zu Hause für den Krönungsabend bereit.  Das engagierte Königspaar, Josef und Gerti Brüggen, die keine einzige Bruderschaftsveranstaltung im Kronprinzenjahr ausließen, wurden dafür gebührend gefeiert und ins Königsjahr eingeführt. Eine rauschende Ballnacht neigte sich dem Ende zu.
Mittwochnachmittag war wieder Abschmücken beim Zugkönig Frank Elendt. Elke verwöhnte Schützen, Frrauen und Kinder mit Fischspezialtäten, sodass wir wieder einen kurzweiligen Nachmittag verbrachten.

Nur 6 Wochen später versammelten wir uns im Stammlokal bei Annegret. Wichtige Punkte wie Beitragserhöhung der Bruderschaft, Ergänzung der Satzung, Neuaufnahmen, die erste Teilnahme an der Weihnachtsbaumaktion der Bruderschaft und unsere eigene Nikolausfeier galt es zu bereden.
Die Beitragserhöhung der Bruderschaft sollte sich im Folgejahr bestätigen, da unsere Kasse leer ist. Auf der Generalversammlung der Bruderschaft hat Harry die Hilfe unseres Zuges bei der Weihnachtsbaumaktion zugesagt. Dies verkündete er uns bei dieser Versammlung.

Am 01.12.2001 erfüllten einige Zugkameraden die hohen Erwartungen der Besucher beim Weihnachtsbaumschmücken an der Begegnungsstätte.

 

Karl-Heinz Hahn